Corporate Social Responsibility - unternehmerische Verantwortung

Unter "Corporate Social Responsibility" oder kurz CSR ist die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen als Teil des nachhaltigen Wirtschaftens zu verstehen. Gemeint ist die Verantwortung, die Unternehmen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus freiwillig übernehmen.


Ziel ist die eine Strategie, welche darauf abzielt, in das Kerngeschäft soziale und ökologische Unternehmensverantwortung sowie nachhaltig ausgerichtetes Wirtschaften mit ökonomischem Erfolg einzubetten.

Bei CSR betrachten wir, wie die Gewinne erwirtschaftet werden und begnügen uns nicht mit der Darstellung der Aktivitäten in den Bereichen Stiften, Spenden, Sponsern oder weiterer so genannter guter Taten.

Die Europäische Kommission hat die soziale Verantwortung der Unternehmen (Corporate Social Responsibility = CSR) definiert

„als ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren“.

Neben der EU-Leitlinie gibt es auch eine unverbindliche Norm für CSR. Die DIN ISO 26000 – Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen:

Diese Norm stellt einen Referenzrahmen für gesellschaftliche Verantwortung dar und hat mit den Kernthemen Organisationsführung, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, Umwelt, faire Betriebs- und Geschäftspraktiken, Konsumentenanliegen sowie Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft einen umfassenden inhaltlichen Anspruch. Die Norm ist im Gegensatz zu Normen des Qualitäts- und Umweltmanagements nicht zertifizierbar und dient eher als Orientierungshilfe beim Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements.

CSR fordert und fördert freiwillige Maßnahmen und eine Orientierung des Kerngeschäfts an sozialen, ökologischen und ethischen Indikatoren, welche deutlich über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. Diese sollen in der Unternehmensführung und -tätigkeit sowie in den Wechselbeziehungen mit Stakeholdern im Inland, als auch im Ausland Berücksichtigung finden.

In dem im Oktober 2011 beschlossenen „Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)“ finden Unternehmen Hinweise und 20 Anforderungen für nachhaltiges Wirtschaften in Unternehmen aller Größen und Rechtsformen, mit denen sie ihre Leistungen messen und darstellen können. Durch den „Deutschen Nachhaltigkeitskodex“ soll erreicht werden, dass durch mehr Transparenz über Nachhaltigkeitsleistungen eine Vergleichbarkeit möglich ist. Grundlagen stellen die Kriterien der Global Reporting Initiative (GRI) und den ESG-Indikatoren der Europäischen Finanzprofi-Organisation EFFAS.

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